Viele unserer Patienten wünschen sich eine Alternative zur Brille – sei es aus ästhetischen Gründen, wegen sportlicher Aktivitäten oder einfach für mehr Komfort im Alltag.
Wir bieten Ihnen moderne und sichere Verfahren zur dauerhaften Korrektur Ihrer Fehlsichtigkeit – ganz ohne Brille oder Kontaktlinsen!
Bis zu einem Alter von 45 Jahren kann eine implantierbare Kontaktlinse Ihre Sehschwäche ausgleichen, ohne die natürliche Linse zu ersetzen. Auch das Augenlasern ist eine beliebte Methode, um Sehschwächen schonend zu korrigieren.
Ab 45 Jahren sorgt ein Austausch der natürlichen Linse durch eine hochwertige Kunstlinse für dauerhaft scharfes Sehen.
Leben ohne Brille bis zu einem Alter von 45 Jahren
Implantierbare Kontaktlinsen
Intraokulare Kontaktlinsen (Phake Hinterkammerlinsen) sind eine der effizientesten Methoden, um eine Fehlsichtigkeit dauerhaft und unsichtbar zu korrigieren. Sie bestehen aus einem hauchdünnen, flexiblen Material und werden über einen kleinen Schnitt in der Hornhaut vor der körpereigenen Linse implantiert.
Anders als bei anderen Korrekturmethoden wird während des Eingriffs kein Hornhautgewebe entfernt. Dadurch ist das Verfahren reversibel und die Intraokularlinse kann zu einem späteren Zeitpunkt wieder entfernt werden.
Der Eingriff ist schmerzfrei – Die Linse spüren Sie nur durch die Verbesserung Ihrer Sehqualität.
Augenlasern in Hamm
Neben implantierbaren Kontaktlinsen (ICL) und refraktivem Linsentausch bieten wir bei Dr. Dierse & Partner Trans-PRK-Augenlasern mit ZEISS-Technologie an.
In einem kostenfreien Beratungsgespräch besprechen wir Ihre Wünsche sowie Vorteile und Risiken – und sagen Ihnen ehrlich, wenn Augenlasern für Sie nicht infrage kommt. Erst danach erfolgt die gründliche Voruntersuchung, anhand derer wir gemeinsam das passende Verfahren für Ihre Augen auswählen.
Trans-PRK:
Augenlasern ohne Schnitt, ohne Hornhautdeckel, ohne Berührung
Bei dem Trans-PRK-No-Touch-Augenlaserverfahren entfernt der Laser die oberste Zellschicht und korrigiert die Hornhautform – ohne Ansaugen, Schnitt oder Flap.
Bei geeigneten Augen behandeln wir Kurzsichtigkeit bis −6 dpt. und Weitsichtigkeit bis +3 dpt. sowie Hornhautverkrümmungen. Auch bei dünnerer Hornhaut kann das Verfahren infrage kommen, wenn andere Lasermethoden ausscheiden.
Die Seherholung dauert häufig länger als nach einer ICL-Implantation und in den ersten Tagen nach der OP können Schmerzen auftreten.
Behandlungsmethoden im Überblick
Implantierbare Kontaktlinse (ICL):
- besonders gut für mittlere und höhere Fehlsichtigkeiten geeignet
- sehr gute optische Qualität – auch bei hohen Dioptrienwerten
- Hornhautgewebe wird nicht dauerhaft abgetragen
- schnelle Sehverbesserung und kurze Erholungszeit
- Linse kann grundsätzlich wieder entfernt oder ausgetauscht werden
- zusätzlicher UV-Schutz
- die Linse wird durch einen kleinen Zugang in das Auge eingesetzt
- regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind sinnvoll
No-Touch-Augenlaser (TransPRK):
- besonders gut für leichte und mittlere Fehlsichtigkeiten geeignet
- berührungsfreie und hochpräzise Laserbehandlung
- kein Schnitt und kein Hornhaut-Flap erforderlich
- kein Eingriff in das Augeninnere
- keine dauerhaft im Auge verbleibende Linse
- langfristig stabile Korrektur bei geeigneten Voraussetzungen
- die Sehschärfe entwickelt sich während der Heilungsphase schrittweise
- das behandelte Hornhautgewebe kann nicht wiederhergestellt werden
Beide Verfahren bieten sehr gute Möglichkeiten zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit. Welche Methode individuell besser geeignet ist, hängt insbesondere von der Dioptrienzahl, der Beschaffenheit der Hornhaut, dem Lebensalter und den persönlichen Bedürfnissen ab.
Leben ohne Brille ab einem Alter von 45 Jahren
Refraktiver Linsentausch im Nanolaser-Verfahren
Der refraktive Linsentausch ist ein Routineeingriff, der in der Regel nicht länger als 20 Minuten dauert. Der Eingriff erfolgt völlig schmerzfrei im Dämmerschlaf.
Um in das Innere des Auges zu gelangen, werden zunächst zwei bis drei kleine Schnitte (ca. 1-3 mm) in der Hornhaut gesetzt. Anschließend erfolgt die Öffnung der Linsenkapsel.
Bevor eine neue, künstliche Linse eingesetzt werden kann, muss zunächst die natürliche Linse entfernt werden. Hierfür setzen wir das hochmoderne Nanolaser-Verfahren ein.
Anstatt der herkömmlichen Ultraschallsonde kommt bei der Entfernung der Linse eine hochmoderne Laser-Hohlsonde zum Einsatz. In dieser werden Laserimpulse im Bereich von Nanosekunden abgegeben. Der Inhalt der Linse wird mittels Laserenergie zerkleinert und durch die Sonde abgesaugt.
Vorteile:
- Die Energie wird ausschließlich innerhalb der Sonde abgegeben, sodass keine Hitze im Auge entsteht. Dadurch ist das Nanolaser-Verfahren deutlich schonender für die Hornhaut. Zellverlust und Schwellung sind im Vergleich zum herkömmlichen Verfahren geringer.
- Die Sehqualität verbessert sich nach der Operation spürbar, insbesondere durch bessere Nachtsicht und eine geringere Blendempfindlichkeit.
- Die hochmoderne Nanolaser-Sonde kommt nur einmalig zum Einsatz und wird nicht wiederverwendet. Dies bedeutet einen höheren Hygienestandard für Sie.
Nachteil:
- Diese Methode kann häufig nicht eingesetzt werden, wenn der Graue Star bereits sehr weit fortgeschritten ist (Alter über 80 Jahre).
Linsentypen für den refraktiven Linsentausch
EDoF-Linse – Premium
EDoF steht für "Extended Depth of Focus" und beschreibt die erweiterte Tiefenschärfe dieser Premiumlinse.
Das EDoF-Linsendesign wurde ähnlich wie Gleitsichtbrillen entwickelt und ist besonders ideal für das scharfe Sehen in der Ferne und in der mittleren Distanz, wie zum Beispiel beim Arbeiten am PC oder beim Blick auf das Armaturenbrett.
Dank des optimierten Sehkomforts ermöglichen EDoF-Linsen im Idealfall eine Brillenfreiheit sowohl in der Ferne, als auch in der mittleren Distanz.
Für das Sehen in der Nähe, wie zum Beispiel beim längeren Lesen, wird jedoch meist noch eine Brille benötigt.
Multifokale Linse – Premium
Die moderne Multifokallinse gehört zu den fortschrittlichsten Linsenimplantaten der heutigen Augenmedizin. Sie ermöglicht gutes Sehen in mehreren Entfernungen und kann Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit sowie Altersweitsichtigkeit gleichzeitig korrigieren.
Dadurch können viele alltägliche Situationen wieder ohne Brille bewältigt werden – zum Beispiel beim Autofahren, Lesen, Arbeiten am Computer oder beim Blick auf das Smartphone.
Auch eine bestehende Hornhautverkrümmung kann mit speziellen torischen Multifokallinsen korrigiert werden.
Viele Patienten benötigen nach dem Eingriff nur noch selten eine Lesebrille. 99,5 % unserer Patienten kommen sogar vollständig ohne Brille aus.
Ein neues Lebensgefühl beginnt!
FAQ - Häufige Fragen
- Welche Laser-Verfahren gibt es neben Trans-PRK noch?
Femto-LASIK: Augenlasern mit Flap (Hornhautdeckel)
Bei der Femto-LASIK schneidet ein Laser einen Hornhautdeckel (Flap), der durch den Operateure aufgeklappt wird. Ein zweiter Laser korrigiert die Fehlsichtigkeit: bei geeigneten Augen Kurzsichtigkeit bis −10 dpt. und Weitsichtigkeit bis +4 dpt. Der zurückgelegte Flap schützt die behandelte Fläche wie ein körpereigener Verband. Die Seherholung verläuft meist schneller als nach Trans-PRK. Zu erwähnen ist, dass sich der Flap in seltenen Fällen durch Verletzungen verschieben kann.
SMILE: Ohne Flap, aber nicht schnittfrei
Beim SMILE-Augenlasern formt ein Laser ein Gewebescheibchen in der Hornhaut, dass der Arzt durch einen kleinen Schnitt dem Auge entnimmt. Ein Flap wird bei diesem Verfahren nicht gemacht; berührungsfrei ist das Verfahren jedoch auch nicht. Je nach System lassen sich Kurzsichtigkeit bis −10 dpt. und mit SMILE pro Weitsichtigkeit bis +7 dpt. korrigieren. Voraussetzung ist ausreichend Hornhautgewebe. ICL hingegen können bei hoher Kurzsichtigkeit einen größeren Korrekturbereich bieten.
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